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China

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China Zhong-Guo – Das Reich der Mitte

Jahrtausendelang hat sich China als den kulturellen Mittelpunkt der Erde definiert. Tatsächlich ist die chinesische Bilderschrift seit 5000 Jahren eine der höchst entwickelten und ältesten Schriften der Welt.

Unter der Führung des kommunistischen Mao Zedong wurde China 1949 als Volksrepublik ausgerufen. Die im Kampf unterlegenen Nationalisten, unter der Führung von Jiang Jieshi (Tschiang Kai-Scheck) flüchteten auf die Insel Taiwan. Nach dem Tode Maos (1976) und unter der Herrschaft von Deng Xiaopeng öffnete sich China ab 1978 zunehmend dem Westen.

Dieser Öffnung verdanken wir heute den Genuss zahlreicher Tees. Die Teesorten kommen schwerpunkt-mäßig aus 13 Provinzen Chinas. Insgesamt ist das Land in 22 Provinzen (zuzüglich Taiwan als 23. Provinz) und 5 autonome Gebiete aufgeteilt. Rund 1,2 Mrd. Chinesen blicken auf eine ca. 5000 Jahre alte Teekultur zurück.

Anfangs als Gewürz, später als Medizin und schließlich als Genussmittel mit vielen Vorzügen genossen, gewann der Tee mehr und mehr an Bedeutung. Um die Entstehung des Tees ranken sich viele Geschichten – doch erst der Teemeister und Zen-Meister Lu Yu (768 – 824 n.Chr.) brachte durch sein Teebuch (Cha Ching) dem Tee seine eigentliche Bedeutung. Tee – lange Zeit ein Monopol der chinesischen Kultur, brachte dem Land großen Reichtum. Durch Krieg und Korruption wurde das Geheimnis des Tees in die Welt getragen. Dieser Tatsache verdanken wir heute köstliche Tees aus Indien, Japan, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt.

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